Eintracht setzt die Sanierung fort


Mit Mitteln aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ sollen am Borgheeser Weg das Dach isoliert und WC-Anlagen des Vereinsheims erneuert werden.

In der vergangenen Woche konnte sich die Emmericher Eintracht über eine positive Nachricht freuen. Der Verein wird aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes Nordrhein-Westfalen einen Zuschuss von 20.000 Euro für weitere Sanierungen auf der Platzanlage am Borgheeser Weg erhalten.

„Bei uns ist eine energetische Maßnahme für das Dach des Vereinsheims und der Umkleidekabinen vorgesehen. Da bis heute keine entsprechende Isolierung vorhanden ist, werden durch diese Maßnahme künftig erhebliche Energiekosten eingespart“, erklärt Eintracht-Vorsitzender Albert van Heukelom. Dazu werde das Dach unter den Pfannen zwischen den Sparren abgedichtet. Zudem werden zwei Velux-Fenster erneuert. Des Weiteren sind die WC-Anlagen des Vereinsheims dringend erneuerungsbedürftig. „An denen ist seit 1990 nichts mehr gemacht worden. Durch die Sanierung können große Einsparungen beim Abwasserverbrauch erzielt werden“, erläutert van Heukelom. Zusätzlich soll die WC-Anlage behindertengerecht umgebaut werden.

Dankbar für die Unterstützung

Insgesamt sind etwa 40.000 Euro für die Maßnahmen vorgesehen, wobei nun die Hälfte durch das Förderprogramm gesichert ist. „Bei dem Antragsverfahren haben wir große Unterstützung sowohl durch den Stadtsportbund als auch den Kreissportbund bekommen. Beide standen uns mit ihrem Wissen zur Seite“, ist van Heukelom für die Hilfe dankbar. Weitere 10.000 Euro sind durch den Emmericher Stadtsportbund in Aussicht gestellt worden, so dass sich der Eigenanteil des Vereins auf ca. 10.000 Euro belaufen dürfte.

Mit diesem Vorhaben arbeitet die Eintracht weiterhin intensiv daran, die Infrastruktur auf der Platzanlage zu verbessern. Nach der erfolgreichen Sanierung der Umkleidekabinen wurde zuletzt auch noch ein 50 Quadratmeter großer Geräteraum direkt an den Plätzen errichtet, der in erster Linie für Bälle und weiteres Sportmaterial dienen soll. „Das hat jetzt auch den großen Vorteil, dass nicht mehr alles so weit geschleppt werden muss“ ist der Vorsitzende froh, dass der Bau dieses Projektes ebenfalls fast abgeschlossen ist.



Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Geräteraum und Spielerbänke

Neben einem Investitionsvolumen von knapp 20.000 Euro, das jeweils zur Hälfte vom Verein und dem Stadtsportbund getragen wird, wurden von Vereinsmitgliedern 318 Stunden Eigenleistung beigesteuert. Des Weiteren wurden am Rasenplatz neue Spielerbänke installiert. „Das ist alles Marke Eigenbau und erdbebensicher“, meint der Eintracht-Vorsitzende schmunzelnd mit Blick auf die neue Überdachung für die nicht aktiven Akteure, die einen äußerst stabilen Eindruck macht. „Die Idee dazu hatte unser Trainer Ralph Urban, der auch beim Bau federführend mitgewirkt hat“, lobt van Heukelom weiteres Engagement.

„Jetzt hoffen wir natürlich, das möglichst schnell wieder auf den Fußball- und Tennisplätzen die Bälle fliegen können“, wünscht sich Albert van Heukelom nach der Corona-Zwangspause eine baldige Rückkehr in den Sportbetrieb.