Der Weg der Eintracht …

Der Weg der Eintracht …..

Im Oktober 2018 wurde Eintracht Emmerich die Möglichkeit geboten, eine gebrauchte Küche für das Vereinsheim zu erhalten. Nach einer ersten Begutachtung war klar, dass diese Option gezogen werden mußte. In Deutschland gelten Küchen unlängst als der neue Porsche, die Küche mutiert in vielen Haushalten zum Lieblingsplatz. Mittlerweile investiert man hierzulande bei einer Neuanschaffung im Durchschnitt über 7000,- € . Dass es deutlich günstiger geht – wenn auch gebraucht – zeigten viele fleissige Hände nun im Vereinsheim von Eintracht Emmerich 09/20 e.V..

Der Startschuß fiel am 15.01.19 die Altherren Mitglieder Willy Heyen, Frank van Bernum und Jürgen Strumberger engagierten sich nahezu täglich in vielen Stunden, um die Arbeiten voranzutreiben (Abbau beider Küchen, reparieren, installieren, renovieren, entsorgen und ganz viel improvisieren und koordinieren). Unterstützt wurden Sie von Alfred Stein und weiteren Altherren Spielern. Schon bei den Abrißarbeiten stieß man auf größere Probleme. Das Glück soll sprichwörtlich auf der Seite des Tüchtigen sein. Diese Weisheit kam allen sehr gelegen, da im Vorfeld der Entschluß gefasst wurde, neben dem Inventartausch die Decke und die Beleuchtung zu erneuern. Durch das undichte Flachdach gelang seit geraumer Zeit Wasser in die Küche, dabei wirkte die Dämmung wie ein Schwamm. Den Beteiligten war schnell klar, nach dem nächsten sintflutartigen Regenfall hätte das Wasser in der Küche gestanden. Glück im Unglück also, auch wenn sich das Projekt dadurch verzögerte. Für die Einhaltung des weiterhin straffen Zeitplans war das Tennis Team um Susanne Hülkenberg, die „Damen 50“, wesentlich mitverantwortlich. Die Mannschaft war an 4 Terminen mit bis zu 6 Spielerinnen anwesend – sie putzten, sortierten, räumten ein und dekorierten – eine tolle Leistung. Das hat den Rücken bei den parallel laufenden Installationsarbeiten in der Küche freigehalten. Torsten Schult, Trainer der E4 Jugend, kümmerte sich um die Elektrik inkl. neuer Steckdosen, während Heinz Engels die Kommunalbetriebe zuerst mit seinem Lächeln und dann mit vollbepackten Anhängerladungen überzeugte oder vielleicht doch überraschte.  Nach 11 Tagen konnte dann Vollzug gemeldet werden. Neben dem Küchenumbau wurde auch der Besprechungsraum gestrichen und die alte Fernsehecke ersatzlos entfernt.

Welches Fazit lässt sich nach einem solchen Projekt ziehen?

Die meisten Beteiligten sind in Vollzeit berufstätig, haben das Projekt  vor oder nach ihrer eigentlichen Arbeit unterstützt. Auch die Rentner haben mehrfach private Termine verschoben, um sich den zeitlichen Gegebenheiten anzupassen. Vielen Dank an alle engagierten Helfer!

Zwei Erkenntnisse sollten zusätzlich erwähnt werden und beschreiben treffend den Weg der Eintracht ….

1.       Das Projekt „Küchenumbau“ war ein Musterbeispiel für Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Diese Kooperationen müssen unbedingt forciert werden.

2.       Die neue Küchenoptik animiert einige Vereinsmitglieder neue Ideen und Vorschläge zu entwickeln und zu platzieren. Trittbrettfahrer sind in diesem Fall ausdrücklich erwünscht.

Eine Veränderung bewirkt stets eine weitere Veränderung (Niccolò Machiavelli)

Michael Klar

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