Eintracht Emmerich setzt auf Kontinuität in Vereinsführung

Eintracht Emmerich setzt auf Kontinuität in Vereinsführung

(Bericht der NRZ von Mittwoch, 30. Oktober 2019)

Bei den turnusgemäßigen Wahlen wurden alle Mitglieder des Vorstandes in ihren Ämtern bestätigt. Mangelnde Unterstützung wird beklagt.

Emmerich. Der Vorstand von Eintracht Emmerich hatte zur Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins Eintracht Emmerich 09/20 geladen und 35 Mitglieder aus den verschiedenen Abteilungen waren der Einladung in das Clubheim gefolgt.

Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Vorsitzenden Albert van Heukelom erfolgte der Bericht des Vorstandes.

Bericht aus sieben Abteilungen

Die Vertreter der einzelnen Abteilungen des Gesamtvereins erstatteten in der Folge ihren Jahresbericht, darunter die Tennis-, Radsport-, Badminton-, Billard- und Fußballabteilung, sowie der Fitnessgruppe und dem Taekwon-Do. Auch die Jugendleiter und der Ältestenrat warfen in ihren Berichten einen Blick zurück. Raoul Schwarz, Schatzmeister der Emmericher Eintracht, verlas den Finanz- und Kassenbericht, dem Antrag auf Entlastung des Gesamtvorstandes wurde einstimmig zugestimmt.

Turnusmäßig stand dann die Wahl des Vorsitzenden auf dem Programm und Albert van Heukelom wurde in seinem Amt bestätigt. Auch bei den weiteren Posten setzten die Mitglieder der Eintracht auf Kontinuität.

Albert van Heukelom bleibt Vorsitzender der Eintracht

So wurden auch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Werner Stevens und Michael Klar wiedergewählt, Reiner Krieger wird das Duo zukünftig unterstützen. Michael Klar bleibt Geschäftsführer, Albert van Heukelom sein Vertreter.

Raoul Schwarz wurde im Amt des Schatzmeisters bestätigt, seine Stellvertreter Johannes Siemes und Dieter Bongers ebenfalls. Daniela Ricken bleibt weiterhin Sozialwärtin des Vereins, ihr Stellvertreter ist Andre van Heukelom. Auch alle Abteilungsleiter werden ihre Arbeit fortsetzen.

Kritik an der Stadt

Während der Versammlung äußerte ein Mitglied seinen Unmut über mangelnde Untersützung seitens der Stadt Emmerich: „Meines Erachtens leistet die Stadt im Vergleich zu anderen Städten und Kommunen in unserer näheren Umgebung viel zu wenig, was die finanzielle und materielle Unterstützung der hiesigen Vereine angeht.“ Demnach müsse nahezu alles aus eigenen Mitteln bestritten werden, während umliegende Kommunen neue Sportanlagen und deren Unterhalt weitreichend fördern, so die Kritik, die auf breite Zustimmung stieß. Explizit ausgeschlossen aus der Kritik sei der StadtSportBund.