TENNIS: Spielberichte vom Wochenende 12./13.05.

Die offene Damenmannschaft Eintracht Emmerich steht vor einer schwierigen Saison. Nach der Auftaktniederlage in Rheinkamp musste die Mannschaft um Mannschaftsführerin Inga Peters auch im ersten Heimspiel eine deutliche Niederlage hinnehmen. In ausgeglichenen Spielen auf hohem Niveau konnten sich Inga Peters und ihre Schwester Maren Reith jeweils in den Matchtiebreak kämpfen, leider ohne zählbaren Erfolg. So blieb es am Ende den Geschwister Kathi und Steffi Botschen vorbehalten, den Ehrenpunkt bei der 1:8 Niederlage zu holen. Das nächste Spiel findet am 26.Mai beim TV Vennikel statt, dem Aufstiegsfavoriten mit sehr hohen Leistungsklassen von 9-11 an den Positionen eins bis drei.

Im zweiten Spiel nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse A mussten die Damen 50 die zweite deutliche Niederlage im Heimspiel gegen TuS Lank hinnehmen. Bereits nach den Einzeln stand es nach lediglich einem Sieg von Karla Nienhaus 1:5 aus der Sicht der Gastgeber. Bei besten Tenniswetter hatte nur noch Martine Eeckhaut eine reelle Chance auf den Sieg; trotz tollem Kampf musste sie sich am Ende mit 3:6 / 6:1 / 10:7 geschlagen geben. In den den dann leider bedeutungslosen Doppeln konnte Eeckhaut sich sich an der Seite von Iris Heisterkamp wenigstens noch einen Punkt sichern, der dem Duo Lydia Gerritsen/ Anne Wachau nach einem engen, spannenden Spiel nach über zwei Stunden und dem Ergebnis 7:5 / 5:7 / 5:10 verweht geblieben ist.

Die Damen 55 Mannschaft von Brigitta Jansen machte das unglückliche Wochenende der Eintracht Damen komplett. Nach Siegen von B. Jansen (6:4/6:1) und Edith Timmer (6:1/7:5) stand es aus Sicht der Eintracht 2:4; Pech hatte Jutta Grögler, sie sich nach großem Kampf erst im Matchtiebreak geschlagen geben musste. Das Unglück der Damen setzte sich fort. Nach mit 6:2 gewonnenen erstem Satz verletzte sich eine der Eintrachter Damen, so dass der zweite Durchgang mit 2:6 an die Gastgeber ging und man leider nicht mehr zum Matchtiebreak antreten konnte. Das Spiel ging insgesamt mit 3:6 verloren.

von links Brigitta Jansen, Jutta Grögler, Edith Timmer

Spielten die Herren 30 um die Spitzenspieler Han Bolt und Simon Terhorst vergangenes Jahr überraschend noch um den Aufstieg, so stehen sie 2018 nach zwei Neiderlagen noch mit leeren Händen da stehen mitten im Abstiegskampf. Im Einzel musste Bolt eine überraschende Niederlage einstecken, so dass nach den Siegen von Terhorst (6:0/6:4) und Mannschaftsführer Sebastian van Elk (7:5/1:6/10:6) alle drei Doppel gewonnen werden mussten. Terhorst/ van Elk gelang ein umkämpter drei Satz Erfolg, das Doppel Boris Kortboyer/ Jan Scheepers steuerten einen weiteren Punkt dazu. Da leider das Doppel zwei mit 4:6/4:6 verloren ging, stand am Ende des Spieltages ein 4:5 zu buche. Das einzige positive aus Sicht der Mannschaft war die neue Mannschaftskleidung, die am Wochenende eingeweiht werden konnte.

Den einzigsten Sieg für Eintracht Emmerich am vergangenen Wochenende konnte die Herren 40 Mannschaft von Reiner Krieger einfahren. Zog man gegen TC Sevelen im vergangenen Jahr noch mit 3:6 den kürzeren, konnte dieses Jahr ein deutlicher 8:1 Heimsieg bejubelt werden. Überragend war hierbei die Leistung von Frank van Bebber, der nach gut acht Jahren Abstinenz ein beeindruckendes Comeback hinlegte und an Position zwei hochverdient mit 6:3/6:0 geweinnen konnte. Die weiteren Punkte steuerten Dirk Aufenvenne, Krieger, Thomas Deginnis und Edi Roosendahl in Einzel sowie die Doppel Peter Evers/ Aufenvenne und van Bebber/ Deginnis jeweils glatt in zwei Sätzen bei. Spannend machten es Martin Thesing/ Edi Roosendahl: führte man bereits deutlich mit 6:0 / 5:0 schienen die letzten Punkte nur noch reine Formsache. Aber bei einsetzendem Regen taten sich die beiden sehr schwer, so dass die Gegner Punkt für Punkt aufholten und beim Stand von 5:5 und 30/40 sogar einen Breakpunkt zum 6:5 hatten – den sie allerdings nicht nutzen konnten. Als es dann aufhörte zu regnen konnten Thesing/Roosendahl das Spiel doch noch glatt in zwei Sätzen mit 6:0 / 7:5 gewinnen.