JSG Emmerich

Ab der Spielsaison 2017/18 schließen sich der VfB Rheingold und Eintracht Emmerich im Jugendbereich zusammen.

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Bei der Vertragsunterzeichnung:Rex Herentrey (hinten, von links), Klaus Wolbring, Marc Schulte, Stephan Otermann sowie Thomas Voetmann (vorne, von links), Albert van Heukelom und Ludger Stevens.

 

Es sei ein Riesen-Meilenstein in der Zusammenarbeit, freute sich Thomas Voetmann, Vorsitzender des VfB Rheingold. „Zwei alteingesessene Vereine setzen ein Zeichen im Bereich der Jugendarbeit“, sagt Albert van Heukelom, Vorsitzender von Eintracht Emmerich.

Ab der Spielsaison 2017/18 schließen sich beide Emmericher Traditionsvereine im Jugendbereich zu der Jugendspielgemeinschaft „JSG Emmerich“ zusammen. Diese Spielgemeinschaft umfasst alle Jugendmannschaften im weiblichen und männlichen Bereich von den G-Junioren/-innen bis zu den A-Junioren/-innen. „Im Bereich der Altersklassen G- bis E-Junioren bleiben die Mannschaften nach Möglichkeit in ihrem Stammverein und werden nicht gemischt. Ab der Alterklasse der D-Junioren sollen die Mannschaften leistungsorientiert zusammengeschlossen werden“, so heißt es in der Vereinbarung, die jetzt von den beiden Vorsitzenden und den Jugendleitern – Marc Schulte für den VfB und Klaus Wolbring für Eintracht – unterschrieben wurde.

„Diese Spielgemeinschaft hat sich Schritt für Schritt entwickelt“, erklärt Marc Schulte. Bereits seit zwei Jahren läuft eine sehr gute Zusammenarbeit im Mädchen-Bereich. „Damals standen beide Vereine mit je drei halben Mannschaften in der U11, U15 und U17. Wir haben uns zusammengetan. Mittlerweile haben wir drei gut funktionierende Mädchenmannschaften“, ergänzt Klaus Wolbring. In Laufe der Zusammenarbeit habe sich ein intensives Vertrauensverhältnis entwickelt. Als dann beide Vereine vor der laufenden Saison dasselbe Problem mit der A –Jugend hatten, war es keine Frage, sich zusammen zu schließen. VfB-Trainer Hasan Akbasli und Eintracht-Trainer Patrick Hegenbarth übernahmen die Mannschaft. Der sportliche Erfolg war gleich ablesbar, als Dritter in der Hinrunde hat sich die A-Jugend für die Aufstiegsrunde in die Leistungsklasse qualifiziert.

Das sei einer der Gründe, warum man sich zur Zusammenarbeit entschlossen habe. Talentierten und leistungsstarken Spielern werde die Möglichkeit geboten, sich in einem starken Team vor Ort weiter zu entwickeln. „So braucht keiner mehr nach Bocholt oder Kleve abzuwandern“, so Schulte. Auf der anderen Seite biete man Breitensport an, so dass jeder die Chance hat, in seiner Alters- und Leistungsklasse zu spielen. „Wir wollen Kräfte bündeln und so den Jugendfußball im Stadtgebiet qualitativ fördern“, erklärt Klaus Wolbring. Das biete sich allein schon deshalb an, weil beide Vereinsanlagen nahe beieinander liegen. Man könne gemeinsam die Platzanlagen, Materialien, Ausstattung und die Trainerteams nutzten. Die Zusammenarbeit sei auch ein Zeichen an die Stadt, dass hier etwas für die Jugend getan werde, und könne vielleicht auch weitere aktive Eltern, engagierte Trainer und Sponsoren interessieren, sagt Albert van Heukelom. Man wolle die Kinder von der Straße holen. Ziel sei die Förderung der sozialen und sportlichen Kompetenz aller Jugendlichen und Kinder, heißt es in der Vereinbarung. „Jugendfußball ist auch im Sinne der Integration sehr wichtig“, ergänzt Marc Schulte.

Insgesamt 26 Mannschaften werden ab der neuen Saison unter dem Namen JSG an den Start gehen. Ein Gremium mit Leuten aus beiden Vereinen ist bereits dabei, Pläne für die Saisonvorbereitung zu erstellen. Das Gremium wird sich regelmäßig treffen und gilt als Ansprechpartner innerhalb der Spielgemeinschaft.

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